Die 1990er Jahre - bis zum Jubiläum 2001
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Das Kohlessen war seit 1990 zur
Karnevalsfeier umfunktioniert worden und wurde mit wachsender Beliebtheit
angenommen. Mitglieder in der Bütt, karnevalistische Tanzeinlagen von Männer-
und Frauengruppen und die Kostümierung der Mitglieder und der sonstigen Teilnehmer
sind die Höhepunkte, die regelmäßig in zum frühen Morgen des folgenden Tages
und unter Umständen mit einem Katerfrühstück oder Spiegeleieressen enden. Die Karnevalsfeier ist mit seinem
feststehenden Termin, jeweils am Samstag vor Rosenmontag, mehr als ein
Vereinsfest geworden, da sowohl Nichtmitglieder als auch Vereinsangehörige mitfeiern
und tanzen. Besondere Aktivitäten im wiederkehrenden Jahreswechsel sind die von Ludwig. Hülskamp organisierten Radtouren mit einer stets stattlichen Teilnehmerzahl. Selbst Regenwetter und Fahrradpannen können den radelnden Tennisspieler einschließlich ihrer Familienangehörigen nicht einschüchtern. Leichte, nicht zu strapaziöse Radstrecken mit genügend Pausen für Stärkung und Erholung werden als eines der jährlichen Highligths gern angenommen. Auf dem Heimweg freuen sich alle Radfahrer auf den gemütlichen Ausklang des Radtournachmittages bei einer abschließenden, gemütlichen Grillfete. Wenn diese Aktivitäten nicht zu einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder beitragen, was dann?
Auch und gerade unsere jüngsten und jugendlichen Tennisspieler müssen nicht hinten an stehen. Das ganzjährige Jugendtraining sowohl in der Halle als auch auf den Freiluftplätzen wird sehr gut angenommen. Mit dem Jugendwart und Jugendtrainer U. Henkenberens haben wir einen Sportler, der die Jugendlichen hervorragend führt, auch außerhalb der Trainingszeiten Freizeitgestaltungsmöglichkeiten anbietet, wie z. B. Fahrten, Schlittschuhfahren im Winter, gemeinsames Skaten oder Kanufahrten. Die Jugendlichen danken es ihm mit hervorragenden Platzierungen u. a. bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften.
Vergessen werden darf auch nicht die beispielhafte Ferienpassaktion, jährlich, zu Beginn der Sommerferien, quasi ein Tag der offenen Tür für alle Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Holdorf. Die Vorbereitungen dazu laufen schon im Frühjahr an. Diese Aktion, von der Gemeinde Holdorf eingeführt, lässt die Tennisplätze für drei bis vier Stunden wie einen Hühnerhof erscheinen. Bei Teilnehmerzahlen bis zu einhundertzwanzig Kindern sind die vielen Helferinnen und Helfer nicht zu beneiden. Nicht selten werden durch diese Aktion Kinder zum Tennisspielen gebracht. An dieser Stelle ist ein besonderer Dank an die vielen fleißigen, uneigennützigen Helferinnen und Helfer und dem Leitungsteam angebracht. Den gesellschaftlich,
gastfreundlichen Part im Jahreskreis runden die regelmäßig durchgeführten Freundschaftsspiele
ab. Selbst über Kreisgrenzen hinaus werden immer wieder neue Kontakte geknüpft
und Freundschaften begründet. Die kameradschaftlichen Erlebnisse und
Erfahrungen werden nicht selten wieder aufgefrischt. Im dem
Jahre unseres Jubiläums 2001 erwies sich die Spielstärke und Spielfreude der Punktspielmannschaften
als besondere Herausforderung. Von sechs teilnehmenden Punktspielmannschaften
schafften fünf Mannschaften, als wäre es abgesprochen, den Aufstieg in die
nächsthöhere Spielklasse. |